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Mana - reine Lebensenergie finden und speichern

Sorge dafür, dass Dein mana-Speicher immer voller Lebensenergie ist. Denn besonders in schwierigen Zeiten, wenn Dein mittleres Selbst mit akuten Problemen kämpft, einer Erkrankung oder einer Trennung zum Beispiel, benötigst Du sehr viel davon. Eine Überdosierung an mana-Energie ist nicht zu befürchten.



Niedrigenergiehäuser und Passivhäuser nehmen uns die Luft zum Atmen. Wir wohnen in Häusern mit kontrollierter Be- und Entlüftung. Das heißt, die Fenster bleiben zu, weil man es uns, der Spezies Mensch, nicht mehr zutraut, selbst zu lüften? Weil wir auf Biegen und Brechen den Energieverbrauch senken, die Umwelt schonen wollen?

Dann setzen wir uns in unsere vollklimatisierten Wagen. Lassen natürlich auch da die Fenster zu, damit die Klimaanlage und/oder Heizung richtig arbeiten kann. Kein Fahrtwind weht uns um die Nase. Geräusche und Gerüche des Lebens um uns herum dringen nur dann bis zu uns durch, wenn sie besonders eindringlich, ja nervig sind. Um dann in unserem modernen High-Tech-Büro im mindestens Niedrigenergie-, besser Passivhaus bei künstlicher Beleuchtung am Schreibtisch zu sitzen...

Über 90 Prozent ihrer Zeit verbringen die meisten Menschen heute in geschlossenen Räumen. Im Sommer gönnen wir uns vielleicht noch einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Ähm – an der frischen Luft? Glücklich sei, wer im Grünen lebt und arbeitet. Als Stadtmensch hat man es da schon schwerer, bei der ganzen Luftverschmutzung. Und nein, natürlich gehen wir nicht in der prallen Sonne nach draußen. Denn das ist schlecht für die Haut...

Wir leben wie in einem Kokon, lassen nichts mehr an uns heran. Wir schützen die Natur, denn die Bäume vor unseren Fenstern sehen so schön grün aus, wie sie da in der Sonne stehen. Und der Sauerstoff unserer Atemluft muss ja auch irgendwoher kommen.

300 Milliliter Sauerstoff pro Minute verbraucht der Mensch in Ruhe, um die für den oxidativen Abbau der Nahrungsstoffe benötigte Energie aufzubringen. Der Energiegewinn liegt dann bei ca. 6,3 Joule pro Minute. Die frische, saubere Luft der Erdatmosphäre besteht zu ca. 21 Prozent aus Sauerstoff. Wir benötigen also in Ruhe knapp 1,43 Liter dieser frischen Luft pro Minute allein für unseren Zellstoffwechsel. Das sind 85,8 Liter in der Stunde und 2.060 Liter am Tag. Bei geistiger und körperlicher Anstrengung noch deutlich mehr.

Nur zum Vergleich: Ein Baum produziert, abhängig von Baumkrone und Klimazone, ungefähr so viel Sauerstoff, wie 11 Menschen benötigen. Selbst in einer grünen Stadt wie Hamburg wird es also eng. Sitzen wir dann noch zu mehreren Leuten in geschlossenen Räumen, können wir nur auf eine wohldimensionierte Lüftungsanlage und ein stabiles Stromnetz hoffen...

Wie die Zahlen aussehen, wenn du mitten in einer Millionenmetropole ohne Grünflächen und dafür um so mehr Verkehr auf den Straßen lebst, kannst du dir selbst ausmalen.

Unsere echte Verbindung zur Natur haben wir längst verloren.

Frage deinen Arzt bei der nächsten Routineuntersuchung nach deinem Vitamin-D-Spiegel. Mehr als 95 Prozent der Menschen bei uns in Deutschland fehlt das so wichtige Vitamin D, selbst wenn sie nahezu den ganzen Tag in der freien Natur verbringen. Die so wichtigen UVB-Strahlen scheinen eine Grenze zu ziehen. Sie erreichen uns nicht mehr...

 

Reine Lebensenergie

An genau diesem Punkt setzt mana an. Die Idee der reinen Lebensenergie, die wir durch unseren Atem aber auch unseren Körper bewusst aufnehmen und speichern können. Vielleicht kennst du diese „universelle Lebenskraft“ auch schon aus dem sanskritischen Prana oder dem chinesischen Qi (Ch’i).

Im Huna ist mana die physische Lebenskraft, die wir ganz speziell für uns nutzen können, um mit mehr Energie, mehr Kraft durchs Leben zu gehen. Ohne mana ist, im übertragenen Sinne, kein Leben möglich. Wir würden innerlich austrocknen, veröden. Nicht nur unser mittleres Selbst, sondern vor allem unsere Geistwesen, unser inneres und hohes Selbst vegetieren ohne mana mehr schlecht als recht dahin.

Es ist an uns, unsere Selbste mit genügend Lebensenergie zu versorgen, unsere vitale Kraft zu erhöhen.

Die Produktion von mana-Energie ist sehr einfach. Denn mana entsteht vor allem durch unsere Nahrung und durch unsere Atmung.

Ich höre schon deine Fragen: Welche Nahrung wäre die richtige, um möglichst viel Vitalkraft zu erzeugen? Wie viele Vitamine sind überhaupt noch in unserer Nahrung?

Du hast ja recht. Hier sind Änderungen recht schnell und einfach möglich, indem wir unsere Ernährung ein wenig umstellen.

Beginnend beim Trinken von Wasser statt Softgetränken oder Kaffee. Lasse das Wasser aus deinem Wasserhahn testen. Das macht fast jede Apotheke. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass aus deinen Leitungen reines Trinkwasser strömt. Wenn nicht, kaufe gesundes, stilles Wasser, das dir auf Wunsch in großen Kanistern direkt bis vor die Haustür geliefert wird. Es lohnt sich wirklich.

Bis hin zu mehr Obst und Gemüse, zu Nahrung die aus der Natur, aus der Erde kommt. Denn die Erde ist der Speicher des Lebens. Kaufe regionale und saisonale Produkte auf dem Markt oder in Hofläden.

Alle Pflanzen und insbesondere Bäume speichern mana-Energie, die wir wann immer wir möchten ganz bewusst abrufen können. Wir können sie in uns, vor allem im Solarplexus, speichern und unserem inneren Selbst zur Verfügung stellen. Unterstützt durch frische, gesunde Lebensmittel und vor allem viel natürliches Licht.

Unser hohes Selbst benötigt für alle Aktivitäten, vor allem aber bei Heilungsprozessen besonders viel mana loa, Lichtenergie. Die muss erst einmal produziert, zur Verfügung gestellt werden, wenn wir uns 90 Prozent des Tages in geschlossenen Räumen, hinter dreifach verglasten Fenstern aufhalten.

Mit den folgenden Übungen lernen wir, unseren Selbsten genügend Lebensenergie zur Verfügung zu stellen. Um unsere Vitalität vor einer sportlichen oder geistigen Tätigkeit zu erhöhen. Um unseren Willen für positive Veränderungen in unserem Leben, egal ob physischer oder psychischer Art, zu stärken. Um die Verbindung zu unserem hohen Selbst herzustellen und zu festigen.

 

Geh an die frische Luft

Beginnen wir mit der vermeintlich einfachsten und doch in der Umsetzung scheinbar schwersten Übung:

Geh jeden Tag, egal bei welchem Wetter, mindestens 30 Minuten lang ganz bewusst an die frische Luft.


Was so einfach klingt, scheint doch sehr schwer zu sein. Wir bewegen uns viel zu wenig. Und noch viel weniger an der frischen Luft. Wir brauchen keine Statistik dafür, um das zu sehen. Im Büro, im Auto oder Fitnessstudio laden wir ganz sicher kein mana auf.

Doch was hält uns davon ab? Der Regen im Frühling und Herbst? Die Sonne im Sommer? Die Kälte im Winter?

Wir selbst sind es, in unserer eigenen Bequemlichkeit, die immer neue Vorwände finden, warum wir nicht wenigstens 30 Minuten am Tag an die frische Luft gehen können. Einige von uns schaffen sich einen Hund an, um ihren eigenen inneren Schweinehund zu überlisten. Doch nicht alle haben diese Möglichkeit.

 

Trinke reines, gesundes Wasser

Schnell wirst Du die reinigende und vitalisierende Kraft des Wassers schätzen und lieben lernen:

Trink mindestens drei Liter reines, gesundes Wasser am Tag. Egal ob kalt oder warm. Nur bitte schluckweise, wirklich ganz bewusst.

 

Morgenritual

Ideal ist auch, den Tag gleich morgens mit einer mana-Ladung zu beginnen:

Öffne morgens, direkt nach dem Aufstehen das Fenster und halte bewusst ein paar Minuten inne. Falls Du einen Balkon, vielleicht sogar eine Terrasse oder einen Garten hast, tritt hinaus. Egal bei welchem Wetter.


Du kannst Dich dabei, wie beim Qi (Ch’i) Gong oder Thai Chi, mit offenen Armen und nach oben gerichteten Handflächen hinstellen. Oder Dich, wenn es der Platz erlaubt, wie beim Yoga in der Shavasane-Haltung auf den Boden legen. Was immer Du tust: Halte es für ein paar Minuten aus.


Atme ganz bewusst mana ein. Lasse die alte, verbrauchte Luft der vergangenen Nacht heraus. Nimm dir Zeit dafür. Öffne deine Arme, atme ganz langsam, ruhig und bewusst ein. Und wieder aus.


Lenke deinen Atem, zum Beispiel mit einer unter Meditation beschriebenen Körperreise, durch deinen ganzen Körper. Lasse diese wundervolle Energie durch deinen Körper fließen, sich bis in die letzte kleine Zelle ausbreiten. Um sie dann im Bauch, im Bereich deines Nabels, zu speichern.


Lasse diese Übung zu deinem Morgenritual werden. Und du wirst schon nach wenigen Tagen merken, dass du dich fitter fühlst, weniger anfällig für Stress und Krankheiten. Mit wieviel positiver Energie du jetzt in deinen Alltag startest.

 

Pausen, zum Beispiel am Arbeitsplatz

Wiederhole das Morgenritual wann immer du dich schlapp und ausgelaugt fühlst, deine Konzentration spürbar nachlässt. Am Bürofenster zum Beispiel. Oder während deiner Mittagspause im nahegelegenen kleinen Park.

Versuche es. Es funktioniert ganz sicher. Du wirst eine tolle Veränderung spüren.

Wenn du nicht still stehen, sitzen oder liegen kannst, verbinde deine Atemübungen gerne wie die Bewohner Shanghais oder anderer asiatischer Großstädte mit Lockerungsübungen für den ganzen Körper.

Auch in Hamburg reden alle ständig von Achtsamkeit und Meditation. Und doch sehe ich noch immer viel zu viele, die mit Stöpseln im Ohr um die Alster hetzen und die um sie herum frei verfügbare mana-Energie ignorieren.

Wenn du regelmäßig an den gleichen Orten draußen bist, baue dein Ritual aus. Suche dir zum Beispiel einen Lieblingsbaum, der dir das mana aus der Erde und seinem Stamm übergibt. Stelle dich barfuß auf die Erde, in einen Bach oder See. Verbinde dich ganz bewusst mit den Elementen Erde und Wasser.

 

Überdosierung unmöglich

Ich könnte an dieser Stelle noch in unzählige Details und Übungen hineingehen. Aber ich denke, das würde den Rahmen sprengen. Außerdem kannst du mit dem hier schon erworbenen Wissen auch selbst kreativ werden, dir weitere Übungen ausdenken. Wichtig ist mir vor allem:

Gehe gerne spielerisch an die mana-Ladungen heran. Aber tu es regelmäßig, am besten täglich. Nimm dir Zeit dafür. Entwickle dir eine Routine, die in deinen Alltag passt.


Beziehe Dein inneres Selbst mit ein. Es freut sich, wenn es bei der Erfüllung der Wünsche deines mittleren Selbst behilflich sein kann.


Zur Vereinfachung hier noch einmal die Wiederholung des Kerns der Übung zum Tanken und Speichern von Lebensenergie:


Stelle dich bequem hin oder nimm eine bequemen Sitz ein. Am besten draußen. Oder wenigstens vor einem offenen Fenster.

Öffne die Arme und die Hände mit Handflächen nach oben.

Nimm bewusst das lange Einatmen wahr. Stelle dir dabei den Endzustand der Wunscherfüllung vor, deinen Partner oder deinen Job, deine Vitalität und Gesundheit betreffend.


Lasse deinen Atem für die bewusste mana-Ladung wie eine Welle durch deinen Körper fließen.


Lenke Deinen Atem ruhig und ganz bewusst in den Solarplexus, um die mana-Energie dort zu speichern.


Sorge dafür, dass dein mana-Speicher immer voller Lebensenergie ist. Denn besonders in schwierigen Zeiten, wenn dein mittleres Selbst mit akuten Problemen kämpft, einer Erkrankung oder einer Trennung zum Beispiel, benötigst du sehr viel davon. Wenn alle Energie vom mittleren Selbst verbraucht wird, bleibt keine für dein hohes Selbst.

Dein hohes Selbst benötigt aber für all seine Handlungen und Aktivitäten mana-Energie. Achte also bitte wirklich darauf, dass immer genügend davon vorhanden ist, du deinen Speicher regelmäßig auffüllst. Hier gilt tatsächlich einmal, dass man immer genug davon haben muss, und nie zu viel davon haben kann.

 

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