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Schwingungszustände des Gehirns - Ihr Einfluss auf unser Leben

Informationen werden in unserem Gehirn durch elektrische Impulse von einem Neuron an ein anderes weitergegeben. Je nach An- und Aufregung entstehen elektromagnetische Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen, die uns nutzen oder schaden. Gute Meditationen berücksichtigen, ja nutzen diesen Effekt.



Eine gute Meditation ist nichts anderes, als sich mit dem eigenen Atem zu verbinden und die Hirnfrequenz zu senken. Um mit den eigenen Gedanken und Gefühlen ins Reine, zur Ruhe und Entspannung zu kommen.

Um zu beschreiben, welche Schwingungszustände unseres Gehirns beim Meditieren angesprochen werden, seien hier kurz die fünf Frequenzkategorien vorgestellt. Wohl wissend, dass die Angaben zu den Frequenzbereichen in der Literatur durchaus u +/- 1 Hertz variieren...

 

Delta-Wellen

Bei 0 bis 4 Hz arbeitet unser Gehirn nicht. Es pausiert, zum Beispiel in Phasen des Tiefschlafs, im Koma oder unter Narkose. Erholende und regenerative, heilende Prozesse werden in Gang gesetzt und können ungehindert wirken. In den tiefschlafreichen Phasen stärken wir unser deklaratives Gedächtnis, also unser tatsächliches Wissen, Tatsachen und Ereignisse, die wir später bewusst wiedergeben können. Wir reagieren - wenn überhaupt - nur intuitiv, aus unserem Unbewussten heraus.

Reagieren wir, dann tun wir es in Kombination mit Theta- und Alpha-Wellen. Menschen mit traumatischen Erfahrungen leben in diesem Zustand der ständigen Wachsamkeit. Was mittelfristig zu einer Reduzierung der Gedächtnisleistung und zu Konzentrationsproblemen führt.

 

Theta-Wellen

Im Zustand tiefer Entspannung, im Wachtraum oder im REM-Schlaf , bei einer tiefen Meditation, bei Gipfelerfahrungen und kreativen Inspirationen schwingt unser Gehirn mit 4 bis 7 Hz. Kreativität, Lern- und Merkfähigkeit sind sehr hoch. Unsere unbewussten oder unterdrückten seelischen Empfindungen treten hervor. Positive wie negative.

 

Alpha-Wellen

Bei einer Hirnfrequenz von 7 bis 14 Hz schwingen unsere beiden Gehirnhälften im Einklang. Die Wellen regen das Gehirn an, keine Stresshormone, sondern Heilhormone zu produzieren. Wir befinden uns in einem entspannten und gelösten, aufnahmefähigen und lernbereiten Zustand. In einem Tagtraum zum Beispiel.

Wir werden ruhig und gelassen, weniger ängstlich. Weniger impulsiv. Offener für positive Suggestionen.

Treffen Alpha-Wellen auf die oben beschriebenen Theta-Wellen, werden uns unsere inneren Gefühle und Gedanken bewusst. Wir entdecken unser Unterbewusstes, die Kraft und Intuition, die in uns steckt. Unser Bauchgefühl.

Alpha-Wellen sind die Tür, durch die unsere verborgenen Empfindungen und Potenziale in unser Bewusstsein gelangen.

 

Beta-Wellen

Im normalen Wachzustand, wenn unsere Gedanken ganz bewusst unsere Aufmerksamkeit lenken, wird unser Gehirn in Schwingungen von mehr als 14 Hz versetzt. Wir erleben alle Empfindungen überdeutlich. Von Freude bis Furcht, von Glück bis Schmerz.

Während im unteren Frequenzbereich noch Aufmerksamkeit und Kreativität dominieren, sind Frequenzen um die 30 Hz Zeichen von innerer Unruhe, Stress oder gar Angst.

In stressigen Situationen, bei Hektik, Spannungen oder Konflikten fühlen wir uns unter Druck gesetzt und können nicht mehr klar denken. Oft schätzen wir in solchen Momenten Situationen als viel besser, oder aber auch deutlich schlechter ein, als sie sind.

 

Gamma-Wellen

Bisher noch wenig erforscht sind Hirnwellen mit Frequenzen über 38 Hz. Immer häufiger werden sie mit Spitzenleistungen, extremer Fokussierung und Konzentration in Verbindung gebracht. Einhergehend mit dem Gefühl universellen Wissens und Verlust des Ich-Gefühls.

Diese Frequenzbereiche werden ausschließlich in Phasen reiner Angst und puren Stresses erreicht. In Phasen also, die wir gar nicht erst entstehen lassen wollen.

 

Die richtige Kombination

In einer guten Meditation werden gleichzeitig Alpha- und Theta-Wellen angesprochen. Sie stellt die Verbindung zwischen innerem und äußerem Selbst wieder her. So, wie wir es aus glücklichen Kindertagen kennen.

Durch Wecken der oberen Frequenzbereiche der Delta-Wellen werden Erholungs- und Heilungsprozesse in Gang gesetzt. Sie ebnen deinem Unbewussten den Weg in dein Bewusstsein. Helfen dir, eventuelle, bisher ungelöste Störfaktoren zu bewältigen. Und bringen deine bisher versteckten Potenzialen ans Licht.

In entgegengesetzter Richtung gelangen neue Gefühle und Erfahrungen in dein Unterbewusstsein. Sie können dunkle Flecken "bunt übermalen", dein Bauchgefühl positiv verändern.

Meditationen schaffen das, was Sigmund Freud und Carl Gustav Jung als für ein glückliches, erfüllendes Leben essentiell bezeichnen.


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