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Richtig Meditieren - Anfangs- und Abschlussritual

Rituale, die dich auf die Meditation vorbereiten und sicher ins Hier und Jetzt zurück begleiten. Den Rahmen für die unterschiedlichsten Arten und Formen der Meditation bilden.



In unserer heutigen, sehr schnelllebigen Zeit schwingt unser Gehirn sehr oft in den hohen Frequenzen der Betawellen. Getrieben von Unruhe und Stress, Sorgen und Angst. Für unsere physische und psychische Gesundheit ist es unabdingbar, unserem Gehirn ab und zu eine Verschnaufpause in den Alpha- oder gar Theta-Wellen zu gönnen.

In der Praxis schlage ich deshalb vor, täglich mindestens zwei Mal wenigstens kurz zu meditieren. Gerne direkt nach dem Aufstehen, als Start in den Tag. Und – vor allem – abends vor dem Schlafengehen, um den Tag mit allen Aktivitäten abschließen und sich bedanken zu können.

Bringe mit dem Anfangsritual dich selbst und dein Inneres zur Ruhe. Halte diesen Zustand, bleibe dran. Dein Gehirn wird beginnen, in Alphawellen zu schwingen. Du befindest dich damit am Tor zur Meditation.

Durch die Herabsetzung der Hirnwellen befindest du dich während der Meditation in einem narkoseähnlichen Zustand. Komm daher nach der Meditation wieder langsam ins Hier und Jetzt zurück.

Ich empfehle dir, die Meditation, vor allem die Anfangs- und Endrituale, von einem guten Lehrer zu erlernen. Gerade bei den ersten Meditationen sollte er dein Anästhesist sein, dich behutsam hinein und zurück führen. Er hilft dir dabei, dich fallen zu lassen. Denn du stehst unter seinem persönlichen Schutz.

 

Anfangsritual

  1. Setze dich entspannt, aber mit geradem Rücken, aufgerichteter Wirbelsäule auf einen Stuhl. Zwinge dich dabei nicht in den kreuzbeinigen Sitz oder gar den Lotussitz. Die wenigsten von uns sind gelenkig genug dafür... Alternativ kannst du dich auch entspannt auf den Rücken legen. Anfänglich besteht aber die Gefahr, dass du einschläfst. Oder dich vor Sorge einzuschlafen, nicht entspannen kannst...

  2. Schließe sanft deine Augen. Achte nur auf deinen Atem. Lasse alles andere, alle Gedanken und Gefühle los.

  3. Spüre mit jedem Atemzug, wie du neue Energie tankst, wie du innerlich immer ruhiger und ruhiger wirst. Du fühlst dich sicherer und sicherer. Und du bist es auch. Hier, in diesem Raum, bist du geschützt. dir kann nichts passieren. Stelle dir mit jedem Ausatmen vor, wie du alles Negative und Belastende, alles Kranke oder Krankmachende aus dir herausstößt. Setze es auf eine Wolke und blase sie beim Ausatmen von dir weg.

  4. Atme ruhig und gleichmäßig weiter, bis da außer dir und deinem Atem nichts mehr ist. Bis dich nichts mehr stört oder bedrängt. Bis es wirklich nichts mehr zu tun gibt, alle Wolken ohne Ballast vorbeiziehen können. Du wirst immer ruhiger und ruhiger. Und beginnst, diesen Zustand zu genießen.

 

Abschlussritual

  1. Dein Atem, dein Kreislauf, dein gesamter Organismus normalisieren sich wieder. Dein Atem fließt wieder von ganz allein.

  2. Deine Arme, deine Beine, deine Gelenke, die gesamte Muskulatur werden wieder leicht. Sie sind wieder frei beweglich.

  3. Du nimmst um dich herum wieder alles wahr. Dein Kopf ist und bleibt völlig frei und klar. Du bist wieder voll reaktionsfähig, bei vollem Bewusstsein.

  4. Du reckst und streckst dich, seufzt und öffnest langsam deine Augen. Du nimmst deinen Atem wieder bewusst wahr, fühlst dich wohl und entspannt.



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