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Richtig Meditieren - Morgen- und Abendmeditation

Ich empfehle dir, deinen Tag mit einer Morgenmeditation zu beginnen. Und mit einer Abendmeditation abzuschließen. Die folgenden Beispiele kannst du selbst aufsagen. Für den Anfang kannst du sie auch ablesen, dabei aufnehmen und dann abspielen. Alles ist möglich...



Nimm für die Meditation einen ruhigen Platz ein. Verbinde dich entspannt mit deinem Atem und deinen drei Selbsten.

Ergänze die folgenden Beispiele einer Morgenmeditation und Abendmeditation nach und nach mit deinen eigenen Wörtern und Zeilen.

 

Morgenmeditation

In Liebe und Dankbarkeit für diesen neuen Tag. Und das neue Leben an diesem Tag:


Ich danke für diesen neuen Tag.

Dank an Gott, den Schöpfer. An Vater, Mutter, an das Göttliche in mir und in allem.

Danke für das neue Leben an diesem neuen Tag.


Danke für das Gestalten, für das Geschenk des neuen Tages.

Danke für die Liebe, die Kraft der Gesundheit, für meinen Partner oder meine Partnerin, für meine Kinder, meine Firma, meine Mitarbeiter, meine Kollegen, ...

Ich danke der Welt, der Erde, dem Himmel, den Menschen, den Tieren, den Pflanzen.

Ich danke für die Luft zum Atmen, das Wasser zum Trinken.

Danke für die gesunden Nahrungsmittel, die ich zu mir nehmen darf.

Ich werde heute das Allerbeste daraus machen, dem Schöpfer zur Ehre und zur Freude.


Möge es ein Tag der Freude und der Liebe, der Gesundheit und der Leichtigkeit, der Achtsamkeit und der Kreativität sein.

Ein Tag des Friedens in mir und allen Menschen.

Möge es ein heiliger und ein heilender Tag sein.

Möge in mir heute das Bewusstsein wachsen, dass ich eins bin mit Dir, eins mit allem, verbunden mit allem, was ist.


Das ist mein Wunsch. Und mein Wille.


Amama. Es ist vollbracht.

 

Abendmeditation

Zur Abendmeditation kannst du gerne schon im Bett liegen. Wenn du geübter bist, wirst du bei den letzten Zeilen zu 90 Prozent einschlafen. Wie bei einem Schlaflied, dass du vielleicht noch aus deiner Kindheit kennst.

Bitte sage deinem Partner vorher Bescheid. Stelle sicher, dass es nach der Meditation nichts mehr zu tun gibt. Radio, Fernseher und Telefon sind bereits aus. Der Gute-Nacht-Kuss der Kinder, des Partners – alles ist "erledigt". Du bist bereit für die Nacht, bereitest sie jetzt durch deine Abendmeditation für dich vor.

In Liebe und Dankbarkeit für den vergangenen Tag. Und Dein Leben an diesem Tag.


Danke, Vater, Mutter, Schöpfer, dem Göttlichen, für diesen gelebten Tag.

Danke für die Gedanken, die ich denken durfte.

Danke für alle Gefühle, die ich fühlen durfte.

Danke für alle Worte, die ich sprechen durfte.

Bitte entschuldige die Worte, die nicht achtsam waren.


Danke für all meine Handlungen.

Danke für alle Begegnungen mit den Menschen am heutigen Tag.

Danke für jede Begegnungen mit Pflanzen, Tieren und allem, was lebt.

Danke für die Sonne, den Wind und den Regen.

Danke für den Mond und die Sterne.

Danke für die Luft, die ich atmen durfte.

Danke für das Wasser, das ich trinken durfte.

Und danke für die Nahrungsmittel, die ich essen durfte.


Danke für deine Führung.

Ich möchte alles segnen, was ich erschuf.

Und die Verantwortung übernehmen für alles, was nicht aus Liebe, aus dem Herzen kam.

Ich habe es gemacht, so gut ich konnte.


Heute Abend nehme ich all meine Urteile zurück, die ich über mich selbst und andere fällte.

Ich bitte um Vergebung, denen ich in der Unliebe begegnete, auch mir selbst gegenüber.

Und ich vergebe allen, die mir in der Unliebe begegneten.


Möge Frieden sein in mir und in allen Menschen.

Möge die Nacht gesegnet sein.


Für heute sage ich Danke.

Es gibt heute nichts mehr zu tun.

So sei es und so wird es sein!


Besonders wichtig ist bei der Abendmeditation neben der Vorbereitung auch das Ende. Denn unser Körper und unser Geist brauchen die Ruhe der Nacht. Triff also bitte im Bett, egal ob mit oder ohne Abendmeditation, keine Vorbereitungen mehr für den nächsten Tag. Dein inneres Kind braucht diese Zeit für die Regeneration. Beschäftigt ist es den Tag über genug.

Am besten schläfst du vor Mitternacht ein, damit du die verschiedenen Schlafphasen durchschlafen kannst. Und auf keinen Fall vor dem laufenden Fernseher, da die unbewusst aufgenommenen Reize dein inneres Selbst noch mindestens die halbe Nacht beschäftigen werden.

Schalte am besten vor dem Zubettgehen alles aus. Verbanne Handy und andere elektronische Geräte weit weg vom Bett, am besten ins Nachbarzimmer. Ja, es gibt noch analoge Wecker...

Der beste Wecker ist sowieso Dein inneres Selbst. Versuche es. Es wird Dich nicht enttäuschen.

Im Idealfall kannst Du auch das WLAN und den Strom im Schlafbereich mit einem Zentralschalter ausstellen. Wir sind den Tag über so vielen Strahlenbelastungen ausgesetzt, dass wir nachts ohne Probleme darauf verzichten können...

 

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