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Lichtpyramiden - geistiger Schutz gegen negative Einflüsse

Gerade an Tagen, wo du morgens schon weißt, dass sie schwierig werden, kannst du dir deine Licht- oder Schutzpyramide gleich nach dem Aufstehen aufbauen. Sie wird dich begleiten, für dich da sein. Dich vor negativen äußeren Einflüssen schützen.



Pyramiden. Schon wieder so etwas Mystisches. Und doch Reales, gibt es sie doch auf der ganzen Welt. Die wenigsten stehen in Ägypten, die größte zum Beispiel in Mexico. Selbst auf dem Mars soll es laut NASA Pyramiden geben...

Egal wo, sie alle wurden in längst vergangenen Zeiten als architektonisch ausgefeilte Bauwerke, als Tempel für religiöse Rituale verschiedener Kulturen errichtet. Um dem Himmel und den Göttern, wie auch immer sie heißen mögen, näher zu sein. Um ihre göttliche Energie in der Pyramidenspitze, im Kopf, zu sammeln und als schöpferische Kraft in das Innere der Pyramide, den Körper, zu leiten. Und sie dort über den Kopf in den Körper des Priesters weiterzugeben, der sie wiederum den einzelnen Menschen weitergibt. Erst viel später wurden Pyramiden auch als Begräbnisstätte für Pharaonen genutzt, als Schutz für die Gebeine der Toten.

Bis heute haben Pyramiden ihren mystischen Charme bewahrt. Sie bergen noch immer viele Geheimnisse. Und dienen als Inspiration für neuere Bauwerke, das Grand Egyptian Museum in Giseh, die Pyramide des Louvre oder die Karlsruher Pyramide zum Beispiel. Dubai plant, mit dem Zikkurat eine neue Pyramide zu errichten. Mit einer Grundfläche von ca. 5,3 Quadratkilometern 315 mal so groß wie die Cheops-Pyramide. Nicht als Tempel oder Begräbnisstätte, sondern als hypermodernen Wohn- und Arbeitsort für eine Million Menschen.

Welche enorme Wirkung muss sich erst aus der Verbindung der Pyramidenform mit Licht ergeben? Mit dem Licht, dass in feinstofflicher Form alles in unserem Universum durchströmt.

Seit Jahrtausenden spielt das Licht in religiösen und schamanischen Traditionen, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Erleuchtung und bei Feuerritualen, eine wichtige Rolle. In Meditationen nutzen wir das Licht in verschiedenen Farben.

Selbst Johann Wolfgang von Goethe, der seine Farbenlehre viel höher ansiedelte als seine literarischen Werke, lässt seinen Faust im Studierzimmer vom dreimal glühenden Licht als der stärksten seiner Künste sprechen.

Aber auch ganz pragmatisch: Stell Dir vor, um Dich herum wäre alles dunkel. Tags kein Sonnen-licht. Nachts kein Mondlicht, keine Sterne. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr nur völlige Dunkelheit. Pechschwarz. Nichts.

 

„Gott sprach: Es werde Licht.“

...steht in der Bibel. Weißes Licht. Denn Weiß ist das Vollkommene, die Summe aller Farben des Lichts. Aller Facetten des Lebens. Weiß ist das Ideale und Gute, der Anfang und das Neue, Unschuld und Bescheidenheit, Wahrheit und Klugheit. Rein. Ein unbeschriebenes Blatt. Ein Tuch ohne Flecken.

Der Heilige Geist griff das Friedenssymbol der Göttin Har und ihrer Tempeldienerinnen aus vorbiblischer Zeit auf und zeigte sich als weiße Taube. Christus als weißes Lamm. Zeus sah Europa als weißen Stier. In Indien werden weiße Kühe als Verkörperung des Lichts verehrt. In Ägypten ist Weiß die Farbe der Freude und des Lichts. Für Mongolen die Farbe des Feuerscheins und der Sonne, warm und rein. Selbst in China, wo in großen Teilen der Bevölkerung Weiß eine Farbe der Trauer, des Todes und der Geister der Vorfahren ist, steht es für Reinheit und Erfüllung.

Im Huna schaffen wir mit der sogenannten Lichtpyramide einen Schutz gegen die ganz alltäglichen, oft leider auch negativen äußeren Einflüsse, die auf uns wirken. Nicht als externen, physischen Schutz, sondern als geistigen Schutz in und um uns. Als energetische Kraft, die uns durch unser Selbstempfinden vor Störungen von außen schützt.

Voraussetzung für die Arbeit mit dem Licht ist immer eine kräftige mana-Aufladung. Was auch den Pragmatiker unter uns nicht verwirren dürfte. Ohne Energie kein Licht.

Wenn wir uns in Räumen unwohl fühlen, einen Raum positiv energetisch aufladen möchten, schicken wir weißes Licht in den Raum. Nein, nicht das grelle, kalte Weiß mancher Energiesparlampen, sondern warmes, natürliches Weiß.

 

Konzentriere die Kraft des Lichts

Stelle Dir das Licht wie Deinen Atem vor. Wie eine heilende Masse, die durch den Raum und Deinen Körper fließt, ihn und damit auch Dich mit neuer Energie auflädt.

Schaffe einen mit positiver Energie geladenen Raum um dich herum, der deinen Körper und Geist vor dunklen, äußeren Einflüssen schützt. Eine Licht- oder auch Schutzpyramide.

Du kannst dir deine Pyramide architektonisch ausgefeilt visualisieren. Du kannst sie dir aber auch einfach nur als geometrischen Körper aus einer vieleckigen, meist quadratischen Grundfläche und dreieckigen, sich in einer Spitze treffenden Seitenflächen vorstellen.


Stelle oder lege dich hin. Nutze deinen mana-Speicher und lade dein inneres Selbst zu dieser Übung ein.

Visualisiere eine weiße Lichtpyramide, in deren Zentrum du dich befindest.


Bitte dein inneres Selbst, diese Pyramide mit schützender Energie zu füllen. Bitte darum, alles Negative an diesem Tag von dir fernzuhalten.

 

Doppelt hält besser?

Vergleichbar einer Matrjoschka kannst du dir auch eine doppelte oder dreifache Pyramide aufbauen:


Beginne, wie oben beschrieben, mit einer Pyramide aus weißem Licht . Für das Reine, Wahre und Kluge. Als Basis für dich und dein Leben. Dein Ike, denn die Welt ist, wofür du sie hältst.


Umhülle diese Pyramide mit einer zweiten und dritten Pyramide für aktuell ganz besonders wichtige Lebensthemen. Verwende dafür gerne andere Farben, passend zu dem, wovor du dich schützen oder wofür du dich stark machen möchtest.


Welche Farben du für die zweite oder dritte Pyramide verwendest, ob du ganz allgemein den Farben der Huna-Prinzipien, der psychologischen, kulturell geprägten oder deiner ganz individuellen Farbenlehre folgst, bleibt dir selbst und deinen Empfindungen überlassen.

Rot zum Beispiel steht im Huna für Kala, die Freiheit. Also dafür, dass es keine Grenzen gibt. Im chinesischen Kulturkreis steht Rot für die Freude, für Glück und Wohlstand. Psychologisch betrachtet erzeugt es Aufmerksamkeit, signalisiert eine Gefahr. Kann aggressiv, dominant und arrogant wirken. Und wir alle kennen Rot ganz einfach als die Farbe der Liebe.

Wähle für deine Lichtpyramiden ganz bewusst die Farben, die nach deinem intuitiven Gefühl, aus deinem inneren Selbst heraus, zu deinen Themen passen.

 

Geschützt in den Tag

Gerade an Tagen, wo du morgens schon weißt, dass sie schwierig werden, kannst du dir deine Licht- oder Schutzpyramiden gleich nach dem Aufstehen aufbauen. Sie werden dich begleiten, für dich da sein. Dich schützen.

Du kommst zum Beispiel mit der persönlichen Art Deines Chefs nicht klar? Dann:


Schließe deine Augen. Konzentriere dich auf deinen Atem.

Entspanne dich.


Überlege dir mit einer Affirmation, wie du deine Einstellung deinem Chef gegenüber positiver gestalten könntest.


Welche Farbe würdest du deinen Gefühlen bezogen auf diese positivere Sichtweise auf deinen Chef geben? Nehmen wir zum Beispiel Grün, die Farbe der Hoffnung.


Baue dir eine Lichtpyramide für das Verhältnis zu deinem Chef auf. Also: Nutze deinen mana-Speicher und lade dein inneres Selbst zum Bau dieser Lichtpyramide ein. Visualisiere deine grüne Lichtpyramide.


Bitte dein inneres Selbst, diese Pyramide mit schützender Energie zu füllen. Bitte darum, die schlechte Laune deines Chefs heute von dir fern zu halten.


Dein inneres Selbst freut sich, dass es von deinem mittleren Selbst mit dieser Übung ganz bewusst in dein Leben einbezogen, ihm Makia, Aufmerksamkeit und Energie, geschenkt wird. Und es wird von seiner Seite alles dafür tun, dich mit Mana, seiner von innen kommenden Kraft, vor negativen äußeren Einflüssen und Energien zu schützen.

Aber bitte, übertreib es nicht. Mehr als zwei zusätzliche Lichtpyramiden sind selbst für Huna-Experten zu viel. Lenke deine Aufmerksamkeit ganz gezielt auf das wichtigste, maximal die zwei wichtigsten deiner Themen. Denn dein Energie-Reservoir ist nicht unerschöpflich.

Zu je mehr Themen du gleichzeitig eine Lichtpyramide aufbauen möchtest, um so geringer wird die Energiemenge der einzelnen Pyramiden. Und um so anfälliger werden deine Lichtpyramiden insgesamt.

Du kennst es bestimmt noch aus dem Physikunterricht: Je mehr Glühlampen du in einer Reihen- oder Serienschaltung einbaust, um so weniger leuchtet jede einzelne der Glühlampen. Geht eine Lampe kaputt, leuchten auch die anderen nicht mehr.

 

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